Wie kann ein Mann gegen Impotenz angehen

Am einfachsten ist die Selbstmedikation mit Potenzmitteln wie Viagra aus dem Internet. Aber das ist nicht die sinnvollste Methode. Diese Potenzmittel aus dem Internet können helfen, sie können aber auch noch größere Probleme bereiten.

Der Gang zum Arzt sollte auf alle Fälle der erste Weg sein. Nach der Diagnose wird er die Therapie in Absprache mit dem Patienten erstellen. Wichtig ist bei der Therapie, dass die Ursachen bekämpft werden. Der Patient sollte über alle Therapie Möglichkeiten aufgeklärt werden.

Manchmal muss der Lebensstil und Gewohnheiten geändert werden. Das Rauchen kann zu Gefäßveränderungen führen, die die Erektionsfähigkeit beeinträchtigen kann. Aber auch der Konsum von Alkohol kann die Potenzschwierigkeiten unterstützen. Es ist auch sinnvoll bei Adipositas, das Gewicht zu reduzieren.

Aufgrund der guten Wirksamkeit von PDE 5 Hemmern, wird die Änderung des Lebensstils oft in den Hintergrund gedrängt. Die Einnahme von Tabletten ist einfacher, als das Aufhören vom Rauchen, oder das Verzichten auf Alkohol und anderer Genussmittel.

Als PDE 5 Hemmer stehen Sildenafil in Viagra, Vardenafil in Levitra und Tadalafil in Cialis zur Verfügung. Alle drei Wirkstoffe wirken sehr ähnlich. Nach der Einnahme wird eine Muskelentspannung stattfinden und die Durchblutung erhöht. Dadurch fließt mehr Blut in die Schwellkörper und eine Erektion wird begünstigt. Durch Phosphodiesterase 5 wird normalerweise nach einem erfolgreichen Geschlechtsverkehr die Erektion abgebaut. Da dieses Hormon von Viagra und Co. gehemmt wird, wird der Abbau der Erektion verzögert. Die Unterscheidung der Wirkstoffe liegt in der Dosierung und an den Nebenwirkungen.

Eine weitere medikamentöse Therapie kann durch Einspritzung in den Penis erfolgen. Das ist jedoch nicht unbedingt angenehm und wird deshalb sehr selten praktiziert, genauso wie das Einbringen von Stäbchen in die Harnröhre. Yohimbin und Apomorphin sind sehr selten geworden in der Behandlung von erektilen Dysfunktionen, da sie schwer zu dosieren sind und erhebliche Nebenwirkungen haben.

Eine psychiatrische Behandlung zeigt häufig gute Erfolge. Eine solche Therapie sollte wenn möglich gemeinsam mit der Partnerin oder dem Partner durchgeführt werden. Nur ein spezialisierter Sexualtherapeut sollte diese Therapie durchführen.

Eine weitere Möglichkeit, die selten genutzt wird, ist ein operativer Eingriff. In der Penisprothesenimplantation wurden viele Fortschritte gemacht und deshalb sind auch gute Langzeitergebnisse bekannt. Wenn andere Therapien nicht anschlagen, wird eine Operation in Frage kommen.

Mechanische Möglichkeiten stellen die Vakuumpumpe oder lokale Elektrotherapie dar. Leider spricht die Tatsache dagegen, dass die Benutzung dieser Dinge nicht sehr romantisch ist. Ein Vorteil dieser Möglichkeiten ist, dass es kaum Nebenwirkungen hat. Bei der Vakuumpumpe kann es zu Schmerzen und lokalen Hauthämatome kommen.

Wie wird Impotenz diagnostiziert?

Es gibt viele Dinge, die ursächlich für Impotenz sein können. Aus diesem Grund sieht auch die Diagnostik sehr unterschiedlich aus. Ein Mann sollte zuerst zu seinem Hausarzt gehen, der versuchen wird in einem ersten Gespräch herauszufinden, ob die Impotenz psychischer oder physischer Natur ist. Danach wird er den Patienten zu einem Urologen oder zu einem Sexualtherapeuten schicken. Manchmal können auch beide Fachmänner gute Dienste tun. Der Urologe wird eine medizinische Anamnese erstellen. Das bedeutet, er wird den Patienten fragen, wie und wann diese Probleme auftreten. Auch sollte er über Vorerkrankungen und Medikamente, die regelmäßig genommen werden, informiert werden.

Des Weiteren kann eine Ultraschalluntersuchung auf Verletzungen hinweisen. Um die hormonelle Situation des Mannes zu bestimmen ist eine Blutabnahme notwendig. Mit einer NPTR Messung wird ermittelt ob und wie viele nächtliche Erektionen stattfinden. Normalerweise hat ein gesunder Mann 3 bis 6 Erektionen in der Nacht, die etwa 10 Minuten anhalten. Wenn dem so ist, kann eine organische Ursache der Impotenz weitestgehend ausgeschlossen werden. Eine Schwellkörperinjektion kann den Zustand der Gefäße zeigen.

Weiterführende Möglichkeiten die Ursachen der Impotenz zu finden sind die penile symphatische Hautantwort, bei der Nerven- und Muskelaktivitäten gemessen werden und die Pharmakophalloarteriographie und die Pharmakokavernosometrie, die arterielle und venöse Ursachen ersichtlich machen.

Es gibt einige Methoden, die psychischen Ursachen der Potenzprobleme zu ergründen. Bei den psychischen Ursachen ist es nicht ganz so einfach und bedarf vieler Gespräche mit einem spezialisierten Therapeuten. Da mit den Erektionsschwierigkeiten die Selbstachtung und das Selbstwertgefühl beeinträchtigt wird, muss sehr sensibel vorgegangen werden. Angst, Schuldgefühle und Verlegenheit machen es einem Patienten sehr schwer, offen über seine Probleme zu sprechen. Trotzdem ist es sinnvoll und nötig therapeutische Gespräche zu führen. Am besten ist es, wenn die Partnerin bei einigen Gesprächen dabei ist, denn sie ist ja am nächsten am Patienten.

Wenn die Ursachen gefunden sind kann eine Therapie angegangen werden. Auch die kann sehr unterschiedlich aussehen.

Was versteht man unter Impotenz?

Impotenz hat viele Namen. Erektile Dysfunktion, Potenzprobleme, Erektionsschwierigkeiten oder einfach ED gehören dazu. Alles bezeichnet ein und dieselbe sexuelle Störung. Der Penis des Mannes kann sich zum Zwecke des Geschlechtsverkehrs nicht versteifen oder die Erektion bleibt nicht lange genug erhalten. Das kann an organischen oder psychischen Problemen liegen. Stress ist das Hauptproblem bei jüngeren Männern. Ältere Männer, so ab 60 Jahre leiden oft unter organischen Schwierigkeiten, wenn sie impotent sind.

Erektile Dysfunktion kann oft als erstes Anzeichen von schwereren Erkrankungen sein. Arteriosklerose, Bluthochdruck oder Diabetes mellitus kündigen sich oft durch Impotenz an. Potenzprobleme sind jedoch nicht nur Vorläufer anderer Erkrankungen. Durch die Schwierigkeiten, die sich im Bett ergeben, werden psychische Probleme verstärkt. Das bedeutet, das durch diese Erkrankung ein Teufelskreis entsteht, der immer schwieriger zu beheben ist, je länger ein Mann sich in ihm befindet. Beruflicher Stress gilt als Auslöser für Erektionsprobleme, das bedeutet, dass ein Mann unter Druck steht, deshalb im Bett nicht mehr seinen Mann stehen kann und der Druck sich deshalb erhöht, was sich sicher auch auf das Berufsleben auswirkt. Das wiederum wird dem Spaß im Bett, der eigentlich zur Entspannung beitragen soll, entgegen wirken. Der Mann befindet sich also in einer sehr schwierigen Situation.

Dazu kommt, dass viele Männer ihr Selbstwertgefühl von ihrer Potenz abhängig machen. Was den psychischen Druck natürlich nicht mindert, sondern eher verstärkt. Nicht nur aus diesem Grund ist es wichtig, dass ein Mann, sobald er bei sich Potenzprobleme bemerkt, zu einem Arzt geht. Zu warten, ob und dass die Impotenz so verschwindet, wie sie gekommen ist, ist in diesem Fall kein guter Rat. Impotenz ist ein schwerwiegendes Problem, das auf jeden Fall in die Hände eines Arztes kommen sollte. Von einer Eigenmedikation wird dringend abgeraten.

Mein neuer Blog zum Thema Impotenz

Impotenz ist ein Problem, von dem viele Männer betroffen sind. In meinem Blog möchte ich Männern und Frauen die Möglichkeit geben Informationen zum Thema zu finden, sich auszutauschen und ihr Wissen mit anderen zu teilen. Allgemeine Informationen zum Thema Impotenz werden Sie hier genauso finden, wie „wie helfen Potenzmittel?“ oder „gibt es auch andere Möglichkeiten?“

Ich bin selbst betroffen und habe in den vergangenen Jahren viele Informationen gesucht und gefunden, die ich mit jedem Mann teilen möchte. Fachliteratur, Freunde und Bekannte und das Internet waren meine hilfreichen Quellen.

Am Anfang war ich sehr niedergeschlagen, als ich feststellte, dass meine Potenz immer schwächer wurde. Ich ging zu einem Arzt, der mich zum Urologen schickte. Natürlich verschrieb er mir die kleinen blauen Pillen. Ich testete verschiedene Medikamente, versuchte es mit einer Ernährungsumstellung. Darüber berichte ich hier.

Ursachen von Impotenz

Bluthochdruck oder Diabetes mellitus sind häufig Ursachen von erektilen Dysfunktionen. Aber auch psychische Ursachen können auftreten. Vor allem wenn ein Mann großem Stress ausgesetzt ist, sei es beruflicher oder privater Natur kommen Erektionsprobleme. Für mich war es ein großes psychisches Problem, welches noch mehr Stress entstehen lässt. Dadurch wurde mein Potenzproblem noch schlimmer. Denn aufgrund der Angst vor dem Versagen, versagt ein Mann im Bett.

Manchmal kann auch Arteriosklerose die Impotenz auslösen. Auf alle Fälle sollte jeder einen Gesundheitscheck beim Arzt machen lassen, um mögliche Erkrankungen zu erkennen und zu behandeln. Allein dadurch könnten die Erektionsprobleme gelöst werden.

Nebenwirkungen von Potenzmittel

Viele Tabletten, die gegen Impotenz eingenommen werden können, haben mehr oder weniger schwere Nebenwirkungen. Bei Viagra und Co. kommt es oft zu Übelkeit, Kopfschmerzen oder Hautreaktionen, die sehr unangenehm sein können. Aber es gibt auch Möglichkeiten Potenzproblemen entgegen zu wirken, ohne Nebenwirkungen zu bekommen. Ein Cockring oder die Vakuumpumpe sind zwar keine sehr romantischen Mittel, um eine Erektionsstörung zu beheben, aber sie sind sehr wirksam.

Was sollten Sie tun, wenn Erektionsstörungen auftreten?

Manchmal sind Erektionsprobleme einmalige Ereignisse, die nur vereinzelt auftreten. Dann sollte Mann sie nicht so wichtig nehmen und nicht weiter darüber nachdenken. Wenn es aber zu einem gewohnten Umstand wird, dass der Penis sich nicht versteift, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Genauso wichtig wie der Besuch beim Arzt ist das klärende Gespräch mit der Partnerin, Lebensgefährtin, Freundin oder Ehefrau. Als nächsten Schritt sollte darüber nachgedacht werden, wie die Lebensumstände aussehen. Kann oder sollte etwas geändert werden? Treibe ich genug Sport? Ernähre ich mich gesund? Die Änderung des Lebensstils wird nicht nur positive Auswirkungen auf die Potenzprobleme haben, sondern auch auf Erkrankungen, wie Arteriosklerose, Bluthochdruck oder Diabetes mellitus.

Erektionsstörungen werden nicht so verschwinden, wie sie gekommen sind. Jeder der darunter leidet sollte etwas dagegen tun und selbst aktiv werden.

Darüber reden und zum Problem stehen

Wichtig für alle Männer die mit erektilen Dysfunktionen zu kämpfen haben, ist es, dass sie lernen über ihr Problem zu reden. Auch wenn in Männerköpfen eine Sache eingebrannt ist und zwar, dass Männlichkeit und Potenz unweigerlich zusammengehören. Wenn es dann im Bett nicht mehr klappt fühlt sich jeder Mann sehr schnell als Versager. Jetzt kommt noch dazu, dass jeder Mann Angst hat seiner Frau oder Freundin nicht mehr zu genügen. Das Problem wird immer schlimmer und der betroffene Mann zieht sich immer mehr zurück. Jetzt ist es wichtig, sich nicht zu verschließen und sich mit verschiedenen Menschen auszutauschen.